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© evelyne w.

 

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einsamkeit

Veröffentlicht: 23. September 2013 in Gedichte, Prosalyrik, umbruch.los
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einsamkeit

© evelyne w.

 

 
still liegt der see
meiner liebe

meine worte verhallten ohne echo
in den schluchten des lebens
die gipfel meiner lust verglühen
in der sinkenden abendsonne

das glück schweigt

doch warm ist die quelle die
die stille flutet

© evelyne w.

 

 
Und hier der Klappentext zu meinem neuen Lieblingsbuch

klappentext eros

Evelyne Weissenbach
Und steigt der Eros aus dem Weinberg
Erotisches(+)Burgenland

ab 15.5.2013 im hs-LiteraturverlaG

 

 
Nun, dann wollen wir doch auch ein bisschen in das neue Buch hineinschauen.
Hier die Seite 5 und das Gedicht, das ihm den Namen gab:

 

und aus dem weinberg
Text © evelyne w.
Bild © Heinz Spicka

 

 
der lieben versspielerin zum Gewinn meines neuen Buches!

Liebe Diana,

ich freue mich deshalb so sehr, weil du ja auch wirklich ein oft und gern gern gesehener Gast hier bist. Nicht einfach zufällig oder hergelockt vorbeikamst.
Und mir auf diesem Wege zur – auch kritischen! – Freundin geworden bist.

Dafür danke ich dir und wie ich meine Exemplare bekomme, schicke ich dir mit Freuden deines.

Ganz herzlichen Gruß
deine lintschi

* * * * *

Und zur Information: der Text „der eros im weinberg“ ist auf Seite 65 zu finden, mit diesem, wie ich finde, wunderschönen Aquarell von Heinz Spicka.

der eros im weinberg

Es wurden 17 (!) Antworten geschickt und da es auch ein Gedicht "und aus dem weinberg steigt der eros" auf Seite 5 gibt, habe ich die beiden Damen, die mir das als Antwort gegeben haben, ebenfalls in den Hut geworfen.

Ich danke Euch sehr herzlich! 17 Antworten …

 

 


zuerst war ich ein wenig bestürzt. als du mich in die mitte der tanzfläche zogst, einen schritt von mir zurücktratest und mich den augen aller so ganz allein preisgabst. dein blick fixiert am horizont hinter der rose in meinem haar. und deine starken arme fest an die hosennaht gesenkt. doch dann brandete applaus auf. unter dem ansteigenden stakkato deiner tritte bebte der boden. ein heißes schnauben drängte mir sand in die augen. mit einem einzigen ruck schwangst meine röcke du, warfst meine beine dieser ungezähmten kraft entgegen. locktest die wut der gier auf meine spur, mich zu ergeben dem strom des blutes.

© evelyne w.

 

 
er kömmt! er kömmt!
ich kann ihn riechen
rieche den duft aufbrechender erde
höre die säfte rauschen in den ästen
spüre der wurzeln fruchtbarkeitstanz
und sehe knospen zur entfaltung drängen

das lied der verheißung singt
beschwörende bilder flutender üppigkeit
die sich zum bad der seligkeit ergießen

er kömmt! er kömmt!
er ist schon da!
er klopft schon an die seelentüren

der frühling.

© evelyne w.

er koemmt - audio