I.

An und für sich geht es mir am sogenannten Irgendwo vorbei, was die Heroinen der Gazetten so treiben. Oder sagen wir, meistens. Größtenteils gehen die Ereignisse ja sowieso an mir vorbei, weil ich keine Hochglanzleserin bin. Aber es gibt schon Fälle, wo ich mich darüber aufregen kann. Und manchmal sehr.
Und jetzt gibt es gerade wieder einen solchen.
Ja, ja, auch mich beschäftigt der Fall der Angelina Jolie. Weil ich an der Geschichte ja beim besten Willen nicht vorbeikam, gibt es doch kein Medium, das frei davon ist.

Wie krank muss man sein, dass man sich gesunde Körperteile amputieren lässt?
Und wie krank muss eine Gesellschaft sein, dies dann noch zu bejubeln, es als heldenhaft und tapfer anzusehen?

Ich habe es schon lange vermutet. Ein großer Teil der Menschheit ist krank.
Vielleicht bereits gehirnamputiert. Um Schlaganfälle zu vermeiden.

Das Krebs-Gen. Nun ja, das tragen wir wohl alle in uns. Natürlich wahrscheinlich Manche mehr und Manche weniger. Wie bei allen Genen.
Aber kann man wirklich glauben, dass man sich durch eine Amputation davor schützen kann?

Seit Jahrzehnten predigt die Wissenschaft, dass der psychosomatische Anteil an fast so gut wie allen Krankheiten der weitaus höchste ist. Dass die Neurosenwahl als größter Verursacher, auch für Krebs, gilt.
Doch in dieser Form vorzusorgen, das fällt den wenigsten ein.

Prinzipiell kann bei mir jeder machen, was er will. Und wie er mit seinem Leben zurecht kommt, muss er für sich selbst entscheiden.
Dieser Grundsatz hört bei mir auf, wo dieses Für-sich-selber-machen Übergriffe auf Andere bedeutet. Und hier wird manipuliert! Und wie.

Ich frage mich wirklich, käme jemand auf die Idee sich die Haut abziehen zu lassen, weil er Hautkrebs gefährdet ist? Lässt sich jemand das Herz herausnehmen, weil er Herzinfarkt gefährdet ist?
Gefährdet! Nicht krank!

Ich habe noch meinen Blinddarm. Aber ich käme nicht auf die Idee, ihn mir vorsorglich nehmen zu lassen, weil ein Blinddarmdurchbruch tödlich sein könnte.

Es gibt Menschen, die gehen nicht auf die Straße, weil sie Angst davor haben, dass sie überfallen werden, dass ihnen ein Blumenstock auf den Kopf fällt oder ein Auto sie überfahren könnte.
Sie vergessen dabei, dass durch Tür- und Fensterritzen noch viel größere Gefahren schleichen können, abgesehen davon, dass jemand die Tür aufbrechen könnte und ihnen heutzutage auch ein Flugzeug auf das Haus fallen könnte.
Die krankhafte Anwandlung in einem solchen Verhalten würde aber wohl jeder sofort auf den ersten Blick erkennen.

Also frage ich mich: Wieso hier nicht?
Wieso wird hier bejubelt?

Für mich ist dieser Fall aber nicht nur ein typischer dafür, dass die Gesellschaft zur Angst manipuliert wird. Sondern auch, dass der psychischen Hygiene und Gesundheit ein viel zu geringer Aufmerksamkeitsgrad zugestanden wird.

Was diese Frau getan hat, ist ein ganz schlimmer Akt der Selbstverstümmelung! Und nichts anderes. Da ist nicht daran zu rütteln.

Die Magazine sind voll mit Selbstbeschädigungen und –verstümmelungen jeder Art. Jede Operation, die nicht der Gesundheit dient, ist eine solche. Die krausen Diäten, der Drogen-, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, Aufspritzungen und Absaugungen, und vor allem die Tätowierungen und Piercings legen Zeugnisse davon ab, wie sehr der Mensch sich an sich selbst vergreift.

Leider legen sie auch ein Zeugnis davon ab, wie wenig der Mensch Mensch bleiben will und wie wenig Mensch er heute schon ist.

 

II.

Ich gehe dann immer ins Gericht mit mir, wenn mich etwas so stark in Anspruch nimmt. weil ich weiß, dass es etwas mit mir zu tun haben muss.
Und in der Zwischenzeit glaube ich, ich weiß auch, was das ist.

Das ist diese Hilflosigkeit, die ICH manchmal verspüre, wenn ich so fassungslos davor stehe, was in dieser Welt abgeht und die Menschen wie die Lemminge hinterherhecheln.

Natürlich machen mir auch Kriege Angst, machen mich die Meldungen darüber wütend und auch dort ist es ja die Wirtschaft, die das alles lenkt und Medien und Politik sind nur willige Handlanger.
Aber ich gehe ja immer von innen nach außen, also von mir über meine Nachbarn in die Welt.
Und hier bin ich natürlich unmittelbarer betroffen. Weil ja mein Bekannten- und Freundeskreis ebenfalls entsprechende Meldungen abgibt. Diese unmittelbare Beteiligung meines Umfelds macht MIR Angst.

Und ich deshalb sehe, WARUM es in der Welt so abgeht. weil viel zu wenige Menschen wirklich nachdenken, sondern sich von ihrer Angst leiten lassen.
Und die Wut ist mein Kanal, um zu entlasten.

Hier hängt natürlich ein ganzer Rattenschwanz dran. In erster Linie die Pharmaindustrie, die ja diese Tests herstellt und sie patentiert hat.
Wofür sollten diese Tests gut sein, wenn die Frauen dann „nur“ wissen, dass sie ein erhöhtes Krebsrisiko haben? Und warum sollte man Frauen überhaupt in dieser Form zusätzlich ängstigen? Doch nur wenn Taten folgen und die Operationswirtschaft dadurch gepusht wird.
Dass Chirurgen sowieso gerne schneiden, das wissen wir sicher alle. Die fragen oder fackeln nicht lange herum, ob wirklich notwendig oder nicht. Und wenn noch Ruhm damit verbunden ist …

Dazu kommt, dass diese Tests aus finanziellen Gründen natürlich nur einer gewissen Schicht vorbehalten sind. Und Milliarden von Mittel- und Unterstandsfrauen leiden nun nicht mehr nur an ihrer Krebsangst, sondern auch daran, dass sie sich diese wunderbaren „Schutz“mittel nicht leisten können.
Da sie aber natürlich einer breiteren Masse zugängig gemacht werden müssen, um wirklich satte Kohle zu bringen, müssen alle diese Frauen ins Boot geholt werden.

Und so weiter …

Wie gesagt, die Jolie … ach, die geht mich prinzipiell nix an. Ich kenne sie nicht und will sie auch nicht kennen.
Ich habe in meinem Umfeld genug an gestörten Persönlichkeiten, mit denen ich mich auseinandersetzen kann – und da auch will.
Aber dass die eine enorm gestörte Persönlichkeit ist, das hüpft einem aus jedem Bild und jeder Zeile, die man über sie liest, entgegen. Und dass sie ein Schuldgefühl ihrer Mutter gegenüber hat, das sie zur Verstümmelung ihres eigenen Körpers führt, sollte meiner Meinung nach ein Fallbeispiel in einem entsprechenden Psychologiesachbuch sein und nicht als Heldentat der Masse vorgesetzt werden.

Dazu kommt noch etwas.
Eine Brustamputation ist ja nicht einfach, dass man sich ein Wimmerl wegschneiden lässt.
Wie wohl viele aus leidvoller Erfahrung wissen, sind diese Operationen mit viel mehr und längeren Behandlungen verbunden. Mit einschneidenden Veränderungen des weiblichen Körpers.
Wenn sich eine Frau dem freiwillig aussetzt, dann hat sie mit Sicherheit ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Weiblichkeit.

Auf der einen Seite einen Kinderwahn zu hegen und sich auf der anderen Seite die gesunden Brüste und Eierstöcke entfernen zu lassen, deutet absolut nicht auf Verantwortungsgefühl hin, sondern auf Schuldgefühle, für die man die Verantwortung abgeben will.

Und dann frage ich mich noch, ob es bei Männern auch so leicht wäre. Ob ein Mann sich seinen gesunden Schwanz abschneiden ließe, weil er durch diesen einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt zu sein scheint. Und vor allem, was die anderen Männer dazu sagen würden …

 

III.

Da es die manipulative und deshalb auch psychologische Seite an dem Fall ist, der mich so besonders interessiert, habe ich mich in meinen Sachbüchern hier ein bisschen umgesehen. Denn mein Wissen über Selbstverstümmelung kommt ja nicht einfach so von mir, sondern ich habe in meiner psychologischen Fortbildung darüber gelernt.

Sofort fündig geworden bin ich bei Mathias Hirsch, in seinem Buch „Der eigene Körper als Objekt“, Zur Psychodynamik selbstdestruktiven Körperagierens.
Ich habe auch noch andere hier, aber ich möchte das nicht zu wissenschaftlich hier angehen. Aber doch einige sehr aussagekräftige Punkte zitieren.

Heißen tut das Phänomen: Selbstinduzierte chirurgische Viktimisierungen

Und ich greife wirklich nur ein paar Punkte heraus (S. 159):

  • … Die Möglichkeit, dass ein trotz zahlreicher bereits stattgehabter Operationen vom Patienten selbst nahegelegter erneuter chirurgische Eingriff nicht nur etwas mit der objektiven Verursachung seiner Beschwerden, sondern auch mit psychopathologischen relevanten Faktoren zu tun haben könnte, wird nur sehr selten in Erwägung gezogen …
  • … drängen sich neurotische Patienten oft selbst dem Chirurgen auf, um ihn zu einer Operation zu veranlassen. Besser noch als durch hysterische Symptome ließen sich unbewusste Wünsche durch chirurgische Eingriffe befriedigen. Dem Patienten wird es nicht an Mitteln fehlen, einen Zustand herbeizuführen, den selbst der gewissenhafteste Chirurg als Indikation, wenn nicht als zwingenden Grund zu einer Operation ansehen wird …
  • … Indem der Patient den Chirurgen zu Handlungen verführt, die die Integrität seines Körpers beschädigen, wirkt er an seiner eigenen Viktimisierung mit …
  • … bei der Operationssucht fehle die verleugnete heimliche Selbstmisshandlung, während die Wahl des operierten Körperteils eine unbewusste Bedeutung dieser Organe symbolisiert …
  • … Es sind heimliche Selbstmisshandler beschrieben, denen auf Wunsch Glieder amputiert wurden …
  •  

    Die Frage ist natürlich nun: Warum?

    Wie gesagt, A.J. hat meines bescheidenen Erachtens nach, enorme (gerne auch zugestanden: unbewusste) Schuldgefühle. Und ziemlich sicher ihrer Mutter gegenüber, für deren Tod sie sich dadurch verantwortlich fühlt. Das muss sie selbst aber keineswegs so sehen und deshalb mit voller Absicht auf diese Art manipulativ agieren! Nur, dass kein Missverständnis entsteht.
    Und gerade deshalb ist diese Frau ein höchst bedauernswertes Geschöpf.
    Sie hat auch die entsprechende Vergangenheit und zeigt auch in ihrem Leben an vielen Seiten Bestätigung dieser inneren Landschaft.
    Ihr übertriebener Kinderwunsch, der bis zum Kinderkauf geht. Ihre Rastlosigkeit, an keinem Ort bleiben zu können, ihre Mediengeilheit, wenn es um ihre „Wohltaten“ geht, ihr in den Vordergrund gerückter Sexappeal, sie hat überdies bekanntermaßen eine Drogen- und Cuttervergangenheit, und ihr Hang zu Tätowierungen ist auch offensichtlich.
    Das ist keine Pauschalverurteilung, sondern wie gesagt, das sind Punkte, dafür muss man die Frau gar nicht näher kennen, um einiges über ihre psychologische Organisation erkennen zu können.

    Gut, das ist die eine Seite. Warum ich mich dieser so ausführlich widme, obwohl es mir gar nicht um Frau Jolie geht, liegt darin, dass ich aufzeigen möchte, wie sehr ein kranker Mensch als Heldin aufgebaut wird, um an ganz anderer Seite ungestört werkeln zu können.
    Keine Titelseite wird in diesen Tagen von den Ereignissen in Pakistan oder Syrien
    bestimmt …

    Und die Zeitgeistmafia manipuliert über die Angst 90 % der Frauenwelt und ein Gutteil der zugehörigen Männer noch dazu.

    Und dafür erscheint es mir notwendig, den Mythos dieser Frau aus dieser Perspektive zu beleuchten. Nicht, um sie anzuprangern. Sie ist ein armes Würmchen, das von Angst, Panik und Schuldgefühlen zerfressen wohl keine Nacht ruhig schlafen kann und sich in ihrem Körper nicht zu Hause fühlt. Und dafür hat sie mein liebevolles Bedauern von Frau zu Frau.

    Aber vielleicht kann ich irgendeiner anderen Frau dazu verhelfen, ihren nicht amputierten gesunden Menschenverstand dafür zu verwenden, sich nicht in diese Maschinerie hineinziehen zu lassen.

    © evelyne w.

     

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    Kommentare
    1. Rachel sagt:

      So war sie wieder wichtig, stand in der Öffentlichkeit und das bekommt sie bestimmt sehr gut honoriert.
      Ich würde mich gern mal mit ihr unterhalten wollen. Ich glaub, wenn sie meine Patientenverfügung lesen würde, ein Schlag wäre gewiss!
      Hmm. .. das ist sie, diese Freiheit, dass jeder mit sich machen kann, was er will.
      Ich frage mich, wie es den Ärzten dabei geht, wenn sie auf *gut Glück, auf eines Waswärewenn-Verdachtes operieren. Das Geldsäckel steht vielleicht auch hier offen..
      LG, Edith

      • evelyne w. sagt:

        ich glaube halt, dass dies alles gar nicht sooooo einfach läuft.
        weil frau jolie, und auch die ärzte bereits marionetten sind.

        ich glaube gar nicht, dass sie das gemacht hat, um wieder in der öffentlichkeit stehen zu können. zumindest nicht vordergründig bewusst (dann wärs ja noch schlimmer, wenn eine selbstverstümmelung so weit ginge – grrrr)
        ich glaube auch nicht, dass die ärzte vordergründig bewusst so handeln.

        sondern sie sind alle schon opfer ihrer eigenen ängste, die eben über den zeitgeist und das kollektive unbewusste in der westlichen gesellschaft ausreichend geschürt werden. und deshalb sind sie getrieben von ihrem sendungsbewusstsein, und dgl.

        dass die aufmerksamkeit der medien ein besonderes zuckerl für angeschlagenes selbstbewusstsein ist, ist natürlich klar.
        dass geld eine rolle spielt, auch.

        aber wie gesagt, so krank, glaube ich, sind nicht einmal diese leute, dass sie wegen schlagzeilen und geld so etwas machen.
        die glauben daran!
        und warum? weil sie über zu wenig selbstgefühl und psychische hygiene verfügen.
        das tragische ist, dass es eine katze ist, die sich in den schwanz beißt. der öffentlichkeit wird dadurch perfekt vorgegaukelt, dass es gut ist, weil diese vorgeschobenen marionetten es auch wirklich selber glauben …
        und die fäden werden aber ganz woanders gezogen.

        danke edith!
        und einen schönen feiertag dir!
        ganz lieben gruß
        deine lintschi

    2. Anna-Lena sagt:

      Liebe Lintschi,

      ich habe deinen Bericht mit Interesse gelesen und stimme dir in einigen Punkten zu.
      Aber in dem wesentlichen nicht. Und da lasse ich das gesamte Medienspektakel außer acht und dass es eine weltbekannte Frau ist, auch.
      Ich finde bei einem derart hohen Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, diesen Schritt sehr mutig und respektiere ihn.
      Eine Freundin von uns ist in derselben Situation gewesen, Mutter an Brustkrebs gestorben, die Schwester und sie daran erkrankt. Nach einer Knotenentfernung und anschließender Chemo und Strahlentherapie hat sie eine Totalamputation machen lassen und hat auch viel an Ängsten, Schmerzen und Unannehmlichkeiten ausgestanden.
      Aber ihre Angst ist weniger geworden und sie hat diesen Schritt nie bereut. Ihr Mann und ihre Kinder haben sie dabei unterstützt.
      Sie ist keine Bekannte, hat keine weitreichenden finanziellen Mittel, sie wollte nur nicht von der Angst vor dieser Form von Brustkrebs un dem daraus resultierenden Tod zerfressen werden.
      Somit fand ich den Schritt mit Mitte vierzig sehr mutig.
      Ich hätte den Mut nicht und ich hoffe, nie in eine solche Situation zu kommen.

      Eine andere Freundin (54) hat nach der Diagnose gesagt, sie lässt gar nichts machen. Drei Monate später war sie tot, der Krebs hat in Windeseile matastasiert.

      Egal, welche Entscheidung jemand bei einer wie auch immer gearteten Krankheit trifft, sie sollte respektiert werden.

      Einen lieben Gruß zum Pfingstmontag,
      Anna-Lena

      • evelyne w. sagt:

        liebe anna-lena,

        ich stimme dir insofern zu,
        dass man die entscheidung jeder frau respektieren muss.

        dass man nach einer knotenentfernung, also nach aufgetretener diagnose eine amputation machen lässt ist aber ein ganz anderes faktum.

        wir reden hier von gesunden brüsten!
        und von der manipulation der massen.

        und von der mangelnden information, dass ein brustkrebs-gen jederzeit mutieren kann. und – dass deshalb die meisten brustkrebserkrankten frauen an sekundärtumoren versterben und nicht am brustkrebs.

        ich wage also zu bezweifeln, ob man sich dann sicherer fühlen kann …

        aber wie gesagt, darum geht es mir nicht.
        mir geht es darum, dass hier ein krankhaftes verhalten als heldentum hingestellt wird und die leute noch dazu jubeln.

        ich danke dir sehr herzlich, dass du dir die mühe gemacht hast, zu kommentieren.
        ich weiß, dass dafür auch so manche frau mut benötigt …

        auch dir einen schönen restfeiertag!
        lieben gruß
        lintschi

    3. Anna-Lena sagt:

      Ich habe gern kommentiert 🙂 . Deine Bedenken teile ich auch und ich habe versucht, das Ganze aus einer rummellosen Perspektive zu betrachten.
      Jeder Krebs kann mutieren, aber ich kenne auch Frauen, bei denen die Sekundärerscheinungen Knochenkrebs und der Brustkrebs der Anfangskrebs war.

      Hoffen wir, von dieser Krankheit nicht betroffen zu werden.

      LG Anna-Lena

      • evelyne w. sagt:

        genau,

        aber es wird niemand mit sicherheit sagen können, dass ohne den brustkrebs der knochenkrebs nicht gekommen wäre …
        DAS ist das, was ich meine.
        man kann sich gegen krebs auf diese art nicht schützen!
        man kann sich nicht im vorhinein alles wegschneiden lassen, was gefährdet ist.

        ja, ich würde wünschen, dass NIEMAND von dieser krankheit betroffen würde.
        und auch, dass es bald wirklich wirksame mittel dagegen gibt.

        danke noch einmal!
        lg lintschi

    4. Gunslinger sagt:

      Ich finde diesen Artikel / Abhandlung wirklich klasse! Das ein Großteil der Menschheit einen Schuß hat – dieser Gedanke geht mir auch immer öfter durch den Kopf.
      Jetzt noch ein Wunsch: Ich wünsche mir eine Analyse von / über Felix Baumgartner. Sollte nur ein Scherz sein. Also nochmals Danke für diesen Artikel. Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich nicht alleine bin mit meinen Gedanken. 🙂

      LG, Gunslinger

      • evelyne w. sagt:

        danke, lieber gunslinger!
        ja genauso geht es mir auch. ich bin froh, dass ich doch auch positive rückmeldungen bekomme.
        andernorts gab es auch andere. und noch einmal andernorts wurde ich echt zur krebskrankenverfolgerin abgestempelt.
        aber wenn man solche artikel schreibt, dann muss man damit rechnen.

        hier jedenfall bin ich froh, dass „meine“ leser/innen anscheinend mit dem was anfangen kann, was ich so denke …

        lieben gruß
        lintschi

        und ja: herzlich willkommen hier!

    5. hallo liebe lintschi, ich geb dir hier zum großen teil recht.
      allerdings finde ich, dass man solch eine entscheidung akzeptieren muss, jede(r) kann tun und lassen, was er will, solange er keinem anderen schadet.
      nur – das, was ich hier schlimm finde, und irgendwie perfide ist, wie und in welchem maße es an die öffentlichkeit getragen wird.
      (mal abgesehen davon, ob solch eine verstümmelung nur aufgrund einer möglichkeit! zu erkranken, überhaupt sinnvoll ist, denn, wie du ja auch schreibst – der krebs kann ja leider überall zuschlagen.)

      herzliche grüße zu dir!

      diana

      • evelyne w. sagt:

        liebe, du gibst mir scheinbar eh in allem recht
        ich muss erst nachlesen, aber ich glaube, das habe ich ja auch ich geschrieben (auf jeden fall ist es meine einstellung), die entscheidung, wie jemand mit seiner angst umgeht, ist in jedem fall zu akzeptieren. und auch menschen, die sich selbst verstümmeln, sind menschen, aber leider sehr krank. nur, diese krankheit kann man sich weder vorher, noch nachher wegschneiden.
        und es bedarf schwerer traumen, um selbstverletzende tendenzen in dieser form in sich zu tragen.

        aber eine solche person als vorbild aufbauen zu wollen, das finde ich kriminell.

        und ich trete genau gegen das auf, was du hier „perfide“ findest.
        was die medien daraus machen, und was die öffentlichkeit daraus bezieht – und auch kundtut!
        eine krankhafte handlung zu bejubeln und millionen frauen auf diese weise zu solchen handlungen aufzufordern.
        und dass da etwas anderes dahintersteckt, als frau jolies (eh schon vorher auch operierte) brüste, das müsste man doch eigentlich gegen den wind riechen.

        sie selbst sehe ich als opfer rundherum an. ihrer selbst, der medien und der wirtschaftsmafia …

        und ja, ich selber komme ja von der individualpsychologie und habe mit massensuggestion deshalb nichts am hut.
        und hier scheint mir eindeutig, dass sich eine konzentration auf einen teilbereich gebildet hat. dass aber der krebs sich nicht nach dem einen etikettierten gen richtet, wird vollkommen ausgeblendet.
        dass die psychosomatik eine extrem große rolle spielt, noch mehr.

        und das traurige ist, dass dies ja für alle bereiche gilt.
        so gut wie kein einzelner möchte krieg, aber es gibt ihn.
        was zeigt uns das? dass die massen manipuliert werden müssen, um bestimmte ziele zu erreichen, nicht auf die individualität gesetzt werden kann.

        danke
        und ganz lieben gruß

    6. lintschi, aber ja, genau dagegen schreibst du, gegen diese öffentlichhkeits-darstellung, die ich ebenso perfide finde, da sind wir uns einig.

      ich weiß aber nicht, ob man sich wirklich anmaßen darf, ihr verhalten in diesem fall als krankhaft zu bezeichnen …
      keiner weiß, was in frau jolie wirklich vorgeht und welche gründe sie hat.

      dass ich – und auch du – das (und vor allem die darstellung in der öffentlichkeit) bedenklich findet, ist hingegen eine andere sache.

      liebe grüße,
      diana

      • evelyne w. sagt:

        noja, liebe diana, ich seh das ein bissi anders.

        eine psychische störung kann genauso diagnostiziert werden, wie ein tumor. da gibt es naturgemäß andere erkennungspunkte. ich bin nun niemand, der sich eine diagnose anmaßt, aber erkennen kann man trotzdem einiges, wenn man sich für psychologie interessiert und darüber informiert.
        die hintergründe stehen ja auf einem anderen blatt. sie hat mit sicherheit ihre gründe – und ich weiß genau, wie schwerwiegend sie sein müssen, wenn jemand so agiert. aber das was hier gezeigt wird, ist doch ziemlich symptomatisch. da muss man die gründe dafür nicht kennen, um die krankheit zu erkennen, weil sie das krankheitsbild nicht verändern.

        und sie hat die entsprechende „karriere“ hinter sich, die man in fast jedem fachbuch finden kann.
        drogenmissbrauch, cutterin, schönheits-ops, rastlosigkeit, tätowierungen, diesen übertriebenen kinderwahn, und noch einiges. ich mein, die frau kauft sich kinder, kriegt selber noch welche, gibt nun die verantwortungsvolle mutter für 6 kinder (die sich aus diesem grund die brüste amputieren lässt) und hetzt mit denen durch die ganze welt unter dem vorwand „gutes“ zu tun …
        wenn ich wirklich gerne und aus überzeugung 6 kinder hätte, würde ich schauen, dass es denen gut geht, versuchen, für geborgenheit und ruhe zu sorgen, besonders wenn ich eh schon einen so unruhigen und exponierten beruf habe.
        da stimmt doch was nicht. allein dieser kinderkauf … gut, das wär gleich noch einmal ein anderes thema …
        wenn es ein bild ist, das sie der öffentlichkeit NUR zeigen will, und dabei ganz anders IST, dann ist sie in jedem fall sehr schlecht beraten. bzw zeigt auch wieder nur, wie selbstunsicher die frau ist …

        aber wie gesagt, ich möchte mich nicht auf sie festfressen. über sie musste ich halt schreiben, weil ich es so monströs finde, dass man eine solche frau dann als vorbild hochjubelt.
        wie ich geschrieben habe – krankes als gesund darstellt, um gesundes als krank wegzuschneiden.

        sonne von hier für dich
        lintschi

    7. Rachel sagt:

      Man kann alles Fleisch, alles Muskelartige usw. amputieren, doch Gene lassen sich nicht weg operieren, das ist einfach falsches Denken, fast schon manipuliertes Denken! Und damit lässt sich gut Geld machen!!!

      • evelyne w. sagt:

        was heißt „fast“ schon manipuliertes denken.
        das IST manipuliertes denken. zumindest für mich.
        habe heute extra drüber noch geschrieben. weil es mir einfach keine ruhe ließ …

        danke, liebe edith!

    8. eben hatte ich meinen Kommentar fast fertig, da wurde er mir zerschossen von einem Fehlerteufelchen, das wohl irgendwo an der Tastatur hängt.
      Nun werde ich mich kurz fassen.
      Dein leidenschaftlicher Appell ist krass! Er ist krass GUT! Ich glaube, er ist in dieser Form auch sehr wichtig, weil er genau aufzeigt, was hier im argen liegt.
      Es ist dieser Nachahmungseffekt, den ich für sehr groß halte und er ist sehr gefährlich.
      Mir ging schon das sagenhafte Volk der Amazonen im Kopf herum…
      Doch dort hatten die Amputationen einen anderen Hintergrund.
      Da ich die Hochglanzpresse auch nie lese, wußte ich von A.J. kaum etwas. Hier lese ich nun einiges dazu und das ist gut so.
      Angst fressen Seele, daran denke ich im Moment…

      Vor einigen Jahren wurden vorsorglich Gebärmütter entfernt…
      Meine Frauenärztin ging einen anderen Weg und der war gut und weise.

      Ich bin jemand, der allen Massenvorsorgen aus dem Wege geht und bisher war es gut so.

      Ich werde sehr froh sein, wenn ich nie überlegen muß, was für mich infrage kommt…

      Ein guter Bericht, voller Leidenschaft und klarem Durchblick!
      Ich danke Dir dafür

      Liebe Grüße von Bruni

      • evelyne w. sagt:

        ganz genau, liebe bruni.

        darum gings mir. um diesen nachahmungseffekt. dass für diesen eine solche frau mit einer solchen tat als vorbild hingestellt wird. dass da von verantwortung die rede ist, usw.
        wie gesagt, für sie selbst … muss man die entscheidung einfach akzeptieren.
        und sie ist eh arm genug dran …

        aber was die gesellschaft daraus macht, das finde ich arg.

        schon erich kästner schrieb, das leben ist immer lebensgefährlich und auch meine freundin hat mir dazu geschrieben, da müsste man ja den selbstmord wählen, man hat doch dauernd risiko, und das krebsrisiko, das wir aus der umwelt beziehen, ist wahrscheinlich noch x-mal größer als vererbung.

        ja, ich gehe auch nicht zu den ominösen vorsorgeuntersuchungen. weil ich mir eben denke, da schauen sie mir in alle löcher, spritzen mir kontrastmittel und setzen mich strahlungen aus, und dann wächst mir der dippel genau dort, wo sie nicht nachgeschaut haben.
        verantwortung für meinen körper sieht für mich anders aus.

        ich denke, z.b. auch, dass diese genforschung sicher ihr gutes haben könnte. aber wenn, dann zur vorsorge! aber das ist doch keine vorsorge, mir etwas gesundes wegschneiden zu lassen.
        wenn ich denke, wie arm diese frauen sind, die sich das machen lassen MÜSSEN. klingt das hier wie hohn. aber leider fast nur für mich.

        und ja natürlich, kann man nur froh sein, wenn man solche entscheidungen gar nicht fällen muss.
        andererseits, eine solche werde ich nie fällen müssen, weil ich zu dieser untersuchung mit sicherheit nicht gehe. das ist in meinen augen eine verunsicherungsuntersuchung, die nur dem kommerz hineinspielt.
        aber gut, diese krasse entscheidung ist natürlich wirklich meine persönliche …

        danke noch einmal und ich hoffe, du hast wieder luft!
        ganz lieben gruß
        lintschi

        ps: bitte nicht bös sein, aber ich komm derzeit einfach nicht auf die blogrunde …
        würde ich zu schlechtem gewissen neigen, hätte ich wahrscheinlich deshalb eins 😉

    9. Du neigst nicht zu schlechtem Gewissen? 🙂

      Das mit der Luft ist nun etwas besser,
      aber es wird wohl noch dauern… Mist, verdammter

      Lieber Gruß von mir

      • evelyne w. sagt:

        nein, ich neige nicht zu schlechtem gewissen. ich gehöre zu den leuten, die das schlechte gewissen durch verantwortungsübernahme ersetzt haben …

        auf jeden fall weiteratmen …und hoffentlich bald wieder freier!
        schönen abend!

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