Von der Sinnlichkeit des Lesens – oder Die Einhandleser

Veröffentlicht: 2. Juni 2012 in Writer's Life Diary
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Wahrscheinlich bin ich altmodisch. In meinem Alter dürfte ich mir das doch auch schon zugestehen. Oder?
Aber dann denke ich, nein, wahrscheinlich mache ich nur wieder einmal nähere Bekanntschaft mit der überheblichen Kuh in mir.

Mit Freuden habe ich mich seinerzeit dem Computer zugewandt. Auch das Internet macht mir viel Freude. Beide sind Tummelplätze der Kreativität für mich.
Wenn ich mir als Kind etwas wünschen hätte dürfen und auch nur ein Schimmer von Ahnung damals erkennbar gewesen wäre, welche Entwicklung es geben würde, hätte ich es mir schon gewünscht.

Doch jetzt glaube ich, ich habe den Besen des Zauberlehrlings in der Hand. Und in der Ecke, wo er mich hinkehren will, wohnt der Horror.

Ich bin Autorin. Und selbstverständlich möchte ich gelesen werden. Deshalb habe ich meine Texte niemals für die Schublade oder meine Festplatte geschrieben. Ich habe viele davon veröffentlicht, in Bücher gepackt oder auf Blogs.

Doch nun entdecke ich, dass ich für die neuen Entwicklungen zu altmodisch bin. Oder zu überheblich. Das muss ich erst noch mit mir abklären.

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, in welchem das Ende des Printbuchs vorhergesagt wird. Der Buchhandel und das Verlagswesen dementieren noch tapfer und stampfen trotzig mit den Qualitätsverarbeitungsfüßchen auf. Aber wenn man sich die Entwicklung der Lesegewohnheiten der neuen Generationen ansieht, dann wird einem schon angst und bang.
Geht man auf die Straße, sind es nur mehr die echt „älteren“ Personen, die nicht mit einem Handy oder IPod in der Hand herumlaufen. Alle diese Leutchen werden es wohl daheim auch nicht aus der Hand legen und haben deshalb keine Hand mehr frei, um ein Buch zu halten und mit der anderen die Seiten umzublättern.

Vergleiche mit der Musikbranche drängen sich auf. Und doch hinken diese gewaltig. Von welchem Tonträger ich mir Musik anhöre, erscheint mir nicht so wesentlich. Das Musikstück muss mir Hörgenuss vermitteln. Ich sitze in meinem Fauteuil, setze den Kopfhörer auf und horche. Lass mich wegtragen in die Wogen der Töne. Und es ist mir egal, wo sie herkommen.

Aber lesen? Da sitze ich in meinem Fauteuil, habe ein Buch in der Hand! Ich muss es angreifen und es vermittelt mir nicht nur über die Buchstaben sinnliche Eindrücke. Es greift sich gut an – und ja, es gibt auch welche, die greifen sich gar nicht gut an, da kann dann drinnen stehen, was immer nur will – ich werde es nicht lesen. Ich will mein Buch knuddeln, ihm Leseöhrchen zufügen, es anmalen, richtig schön abnutzen, weichlesen sozusagen. Es bekommt Patina, wird vom Leben gezeichnet, wie ich.

Und nun soll ich mich wirklich mit einem technischen Dingens dahinsetzen und mit dem Finger auf einer Bildfläche herumwischen? Im Bett mit Herrn Kindle?

Ich werde das nie wollen, ich glaube, ich würde es gar nicht können. Auch heute ist es schon so, dass ich Prosatexte und sogar lange Gedichte nicht auf dem Bildschirm lesen kann. Sachtexte dringen über den Bildschirm nur wesentlich schwerer in mein Gehirn vor als aus meinen buntmarkierten Büchern.
Tja, ich habe da scheint’s irgendein Gen nicht mitbekommen.

Deshalb zeichnet sich für mich mit dieser Entwicklung wohl nicht das Ende aber doch eine wesentliche Veränderung meiner Veröffentlichungen ab. Ich mag keine E-Books schreiben. Ich mag keine veröffentlichen. Ich kann mich mit dieser Leserklientel so gut wie nicht identifizieren, denn ich bin ein Sinnenmensch.
Das ist nicht lustig für mich. Ich bin nicht gern altmodisch und auch nicht gern überheblich. Aber ich denke, ich muss es zur Kenntnis nehmen.

Sollte es wirklich so weit kommen, dass es keine Bücher aus Papier mehr gibt, werde ich meine Texte nur mehr auf ein dann wahrscheinlich schon als altmodisch angesehenes Blog packen.
Und vielleicht zu Geschenkzwecken selbstgedruckte Werke fabrizieren.

Ich glaube, es würde meine Ideen verändern. Romane schreibe ich dann sicher keine mehr.
Allerdings werde ich wahrscheinlich nicht mehr altmodisch sein. Ich werde Kurztexte schreiben, vielleicht im Comic-Stil, damit man sie nur ja auch mit einer Hand lesen kann. Beim Spazierengehen, beim Treffen mit Freunden, auf dem Laufband im Fitness-Center oder beim Hurtigsex …
Aber dafür brauchts ja auch kein E-Book. Also frage ich mich, wofür gibt es die Dinger? Für mich sicher für gar nix. Weder zum Lesen noch zum Schreiben.

 

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Kommentare
  1. fini sagt:

    Da ich ein absoluter Buchfreund bin, macht mich die beschriebene Entwicklung richtig traurig. Ich bin ein 56er Jahrgang und für uns war ein Buch stets ein treuer Begleiter. So manches kleines Erinnerungsstück oder Mitbringsel fand Platz in einem Buch. Ob das nun ein schönes Blatt von einem Lieblingsbaum, welches ich darin trocken gepresst habe oder eine Eintrittskarte von einem besuchten Museum war. Jedes Buch in meiner Sammlung hat seinen persönlichen Wert und seinen speziellen Geruch. Ich liebe den Geruch des Papiers und ich liebe meine Bücher. Auf dem Papier gedruckt/geschriebener Text bleibt auch viel eindrucksvoller, nachhaltiger hängen, als ein Text vom Bildschirm. So gesehen bin ich vermutlich auch altmodisch. Ich muss aber auch gestehen, dass die Technik nie so mein Ding war. Auch wenn ich heute natürlich froh bin, im Besitz eines PC zu sein. Er dient mir vor allem zur Kommunikation mit anderen Menschen und zur Herstellung von Foto Büchern, denn selbst schöne Fotos habe ich lieber auf Papier und blättere mit Hingabe darin, als diese auf dem Bildschirm zu betrachten und ich habe auch davon mittlerweile eine schöne Sammlung im Regal.
    Für Autoren wie Dich liebe Lintschi ist diese Entwicklung natürlich noch tiefgreifender und das hat gewiss nichts mit einem bestimmten Gen zu tun und wenn, tja……dann fehlt mir das auf jeden Fall auch.
    Jedenfalls werde ich meine Bücher in Zukunft noch mehr zu schätzen wissen und sie noch liebevoller behandeln, auf dass sie mich ein Leben lang begleiten werden.
    Liebe Grüße
    Fini

    • evelyne w. sagt:

      danke fini!
      und von heute auf morgen werden sie ja auch nicht verschwinden.

      aber wenn ich da so schaue, in meine bücherwand. was werden wir dann haben? ein nostalgisches poster von einem bücherschrank?

      lg lintschi

  2. monika kafka sagt:

    sehr gut geschrieben, liebe lintschi, respekt.

    ich habe keine bange vor dieser entwicklung, erinnere ich mich doch noch sehr gut an die zeit, als das internet so richtig in schwung kam … da wurde ja auch schon sehr schwarzgemalt …

    totgesagte aber leben bekanntlich lang …

    herzlich,
    mo,
    die auch keine ebooks machen wird, never ever!

    • evelyne w. sagt:

      nein, liebe mo,

      bange hab ich auch nicht wirklich.
      obwohl wir natürlich eines tages in einer nische untergebracht werden könnten.
      was natürlich für uns, die wir heute schon in nischen hausen noch einmal schwieriger wird.

      aber in erster linie geht mir dieses gesockse um die ebooks und diese ganze unprofessionelle veröfffentlichungsflut auf den wecker.

      nein, da möchte ich einfach nicht dazugehören.aber ich muss ja auch nicht. keiner kann oder wird mich zwingen …
      und ich freue mich, dass wir einer meinung sind.

      auch herzlich
      lintschi

  3. oh, lintschi, sehr sehr schön, toll geschrieben!

    und ich unterschreibe jedes wort.

    buchliebende herzliche grüße,
    diana

    • evelyne w. sagt:

      ja, irgendwie scheint es logisch, dass WIR alle von diesem schlag sind.
      wir sind wohl nicht nur buchstabenkonsumenten, sondern eben leser. und – schreiber!

      schönen sonntagabend, liebe!

  4. daus annette sagt:

    Liebe Evelyn grausig der Gedanke keine Bücher mehr zu spühren. Keine Zettel oder alte Postkarten als Lesezeichen zu haben die einem den Moment in dem man das Buch zu lesen begann erinnern lassen. Ich mag mir dieses Lust lose konsumieren von Texten garnicht vorstellen und hoffe das ,das spürbare Buch das ich auch mal in die Ecke werfen kann wenns den sein muß oder an der Brust halte weil die Worte so tief gehen.Ich glaube Bücher lesen hat auch was mit sinlichem Anspruch zu tun und den wollen wir nicht verlieren . LG Annette

    • evelyne w. sagt:

      genau, liebe annette, eine horrorvorstellung. das stell ich mir vor wie sex mit einer gummipuppe …

      schön, dass du wieder hier warst!
      ganz lieben gruß
      lintschi

  5. Liebe Evelyne,

    ich bin wirklich auch an Technik interessiert, habe sogar ein Smartphone in meinem Alter 😉 und wenn ich könnte, wie ich wollte, hah, dann wäre ich technisch komplett ausgestattet und das auf dem neusten Stand. ABER auf meine Bücher verzichten????? Neee, niemals. Ich liebe Bücher. Für mich ist ein Raum mit Büchern erst wohnlich, gemütlich. Ich liebe große Buchhandlungen. Soll es die dann nicht mehr geben? Gibt es dann nur noch Bildschirme, auf denen ich dann das Buch antippe, das mich interessiert? Dann kann ich gleich Zuhause bleiben. Auf all die CDs und DVDs und so was, da kann ich verzichten, obwohl ich auch ein Filme- und vor allem Serienjunkie bin. Das könnte von mir aus aber alles in einen Kasten rein mit wieviel Trillionen Speicherkapazität auch immer, aber nicht meine Bücher!!!
    Ein E-Book-Reader, ich habe noch keinen, der käme für mich höchstens zusätzlich infrage ür Urlaub oder so, wäre aber niemals ein Ersatz für meine Bücher, die ich angucken kann und in die Hand nehmen kann. Nee, da mache ich einfach nicht mit. So! 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

    • evelyne w. sagt:

      *lächel* über so viel enthusiasmus!
      die entwicklung liegt aber sicher nicht in unserer hand. das ist das problem.
      oder sagen wir so: könnte das problem werden.
      denn genau absehbar ist es zu diesem zeitpunkt ja nicht.

      aber was wirst du machen, wenn du keine bücher mehr kaufen kannst?
      und die trends gehen eindeutig nicht zum buch! da kann an beschwichtigungen kommen, was immer nur mag. aber ich glaube aus ganz anderen gründen, als weil es ebooks gibt …

      mich interessiert aber im augenblick die entwicklung bei den autoren. wie kommt man auf die idee, ein ebook zu „schreiben“. bzw. zu veröffentlichen. die autorenflut, die einerseits den autoren imageschaden verpasst, aber andererseits sich genau dadurch ganz andere möglichkeiten ergeben. aber nicht für die ebookschreiber, sondern für die printbookschreiber. finde ich. das ist das, was mich gerade beschäftigt und in welche richtung es hier weitergehen wird …

      auf jeden fall danke für deinen beitrag.
      genau das ist es, für solche leute macht es sinn für mich, zu schreiben.
      nicht für die irgendwie-text-KONSUMIERER …

      herzlichst lintschi

  6. Sigrid Wohlgemuth sagt:

    Hallo,
    ich mag Bücher, die ich in der Hand halten kann. Unzählige Bücher stehen im Regal. Nun bin ich aber auch ein Schreiberling. Und wünsche natürlich, dass meine Romane gelesen werden.
    Unzählige Anschreiben an Verlage, doch wer wird dort noch genommen. Ein noname sollte schon einen besonderen Schreibstil haben oder Vampire, Krimi, Mord und Totschlag sollten schon drin vorkommen, also reichlich Blut. Da habe ich es mit e-books versucht – bevor die Romane auf der Festplatte vergammeln. Aber ich hoffe weiterhin auf einen Verlag, der sagt – wir würden gerne den Roman drucken. Drum gehöre ich zu den Menschen die zwar Bücher vorziehen, aber e-books nicht ablehnen.

    • evelyne w. sagt:

      liebe sigrid,

      erstens bestätigen ausnahmen die regel und zweitens hat natürlich jeder eine andere motivation um zu veröffentlichen.
      jeder autor wünscht wohl, dass seine romane gelesen werden. auch ich tu das. aber ich strebe nicht nach wahllosem publikum. ich bin aber, wie viele wissen, ein bissl komisch diesbezüglich. ich möchte ja auch nicht berühmt oder reich werden, was auch nur wenige verstehen.

      ich möchte immer menschen erreichen, menschen, denen ich etwas geben kann oder die mir etwas geben, z.b. als reaktion auf meine texte. und einer, den ich erreicht habe, ist mir xmal lieber als 1.000 anonym verkaufte exemplare.

      und ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass ich menschen, die auf einem technischen hilfsgerät emotionale oder sinnliche texte lesen, etwas geben kann.
      das ist vielleicht zu vorurteilig gestrickt, aber das ist es, was mich derzeit beschäftigt.

      andererseits sehe ich die notwendigkeit für ebooks nicht. wenn ich meine texte zu minimalen preisen oder gar kostenlos veröffentlichen will, dann brauche ich kein ebook dafür. dann stelle ich sie per pdf ins netz, hole mir ein kostenloses tool, wo für den download bezahlt werden muss und fertig.

      also versuche ich gerade, dahinter zu kommen, was es mit diesem ebooks-tamtam denn überhaupt auf sich hat. und muss leider vermuten, dass da etwas ganz anderes im hintergrund abläuft als im vordergrund.
      dass ein noch größerer gehirnwaschgang im laufen ist und dass die autoren nur die flecklöser sind. und dass autoren willige helfer sind, sobald man ihnen ein kleines köderchen zur veröffentlichungsmöglichkeit hinwirft, das ist ja leider trauriges faktum.

      ich danke dir sehr für deinen wichtigen diskussionsbeitrag
      und schicke ganz liebe grüße zu dir

      lintschi

  7. tabea sagt:

    ich nutze und habe beides, gedruckte bücher und ebooks … von büchern, die mir wirklich sind, habe ich auch beide varianten 🙂 so es sie gibt. weil ich im ebook nach herzenslust markieren und unterstreichen kann – bücher, die ich möglicherweise verleihe, verschone ich meist mit stift und marker ;-). meine notizen sind nun wirklich für mich persönlich.
    ich stelle fest, dass ich hier zu hause lieber zum gedruckten buch greife – unterwegs bin ich dankbar, dass ich nicht so viel schleppen muss. und auf dem reader sind auch ein paar bücher, die ich im urlaub zum beispiel gerne mal lese, aber nicht unbedingt im regal haben muss …

    ein buch ist ein buch – ich liebe es zu blättern … aber warum soll ein text an das medium papier gebunden sein? ich kann mir schon vorstellen, menschen über elektronische medien auch erreichen zu können, mich erreicht ja auch mancher text, den ich nicht auf papier lese …

    lieben gruß,
    tabea

    • evelyne w. sagt:

      ja, liebe tabea,

      dann gebe ich gerne zu, dass du flexibler bist als ich.
      ich bin eben dann doch altmodisch (ist mir aber eh lieber als überheblich 😉 )
      wie ich an und für sich ja der elektronischen welt etwas unwirsch gegenüberstehe. bin kein handyfreund, mag keine fernseher, keine videogames. eine schon etwas seltsame alte schachtel halt.

      ich sehe aber auch, dass wir sehr unterschiedlich schreiben und wahrscheinlich auch lesen. und ich weiß auch, dass wir an texte sehr unterschiedlich herangehen. ich könnte mir vorstellen, dass es daran auch ein wenig liegt.

      weil du schreibst, du liebst es zu blättern …das ist aber doch nur eine facette. ich liebe das leben mit einem buch, mit büchern. ich nudle sie richtig gern ab. ich streichle über einbände, sie erfreuen mein auge, usw. und ich möchte auch nicht statt meiner bücherwand eine multimediawand haben …

      danke für deine meinung
      und lieben gruß auch zu dir
      lintschi

  8. tabea sagt:

    ein lächeln für dich … es gibt bei mir bücher, die ich nur in die hand nehme, weil ich mich mit dem, was der autor da schreibt, eins fühle – dann nehme ich sie in die hand und lächle sie einfach an 🙂 und ich stelle mich auch vor meine regale und und freue mich einfach … ich kann wirklich gut nachvollziehen, was du meinst …
    und eine multimediawand wäre auch nichts für mich – papier „lebt“ ganz anders … da sind wir völlig einig. ich suche mir nur aus den „neuen“ angeboten das, was ich für mich nutzen kann – und auch will. es ist für mich keine grundsatzfrage – ich sehe und nutze es als ein angebot.

    hab einen schönen tag,
    tabea

    • evelyne w. sagt:

      genau, liebe tabea, so denke ich, wäre bzw. ist es ja auch richtig!
      ich bin ja nicht gegen den fortschritt oder komfort. und im prinzip mache ich es ebenfalls, auch ich nutze an der technik einiges und bin froh, dass es sie gibt!

      und dann wärs ja auch gut.
      aber hier werden trends GEMACHT. aus wirtschaftlichen gründen. auf kosten der menschlichen entwicklung.
      und du weißt, gegen so was bin ich immer!

      ich habe heute schon gedacht … ich habe eine schwere krankheit mit büchern überwunden. auch wenn wohl der inhalt entscheidend war, so denke ich doch, dass es mir mit der neuen technologie nicht gelungen wäre. MIR, bitte sehr! aber ich schreibe hier ja über meine eindrücke und ansichten.

      wenn ich mich erinnere, wie viel aus den büchern von erich fromm auf mich herüberkam und auch von seinen bildern … nein, mich hätte sein blick auf dem technischen zeugs damals – und wahrscheinlich auch heute noch nicht – nicht erreicht …

      die gesundung lag in der entschleunigung und sinnlichen öffnung, ich kann diese möglichkeiten in den gängigen zeiten nicht erkennen.
      und wenn ich schaue, worunter die meisten menschen der westlichen welt heute leiden, dann erscheint mir persönlich das absolut logisch.
      ich empfehle adlers neurosenlehre.

      die entwicklung des lesens und des buches sind dafür eigentlich nur indizien …

      sonne von hier für dich!
      lintschi

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