Sehen und gesehen werden.

Sehen.
Natürlich trage ich eine Brille. Und natürlich ist sie bunt. Ich sehe damit, was ich sehen will. In der Nähe sehe ich besser. Und das ist gut. Nähe ist wichtiger geworden. Nähe richtig zu erkennen.
Für die Weite nehme ich die Brille ab. Alles wird weich. Und ich sehe mit dem Herzen.

Gesehen werden.
Ist nicht mehr so wichtig. Ich will auf kein Plakat. Und auf keine Bühne mehr.
Will die Nähe. Und die – sehe ICH.

 

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Kommentare
  1. ELsa sagt:

    Guuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut!

    😡

    Elsie

  2. Dagmar sagt:

    Ich liebe deine Beiträge….sie spiegeln so vieles wieder…. ich liebe die Gelassenheit, die mir das Älterwerden geschenkt hat und jeden Tag schenkt….und die Möglichkeit zu tun und zu lassen, was ICH möchte…ohne mich von Zwängen leiten lassen zu müssen….nur manchmal muss ich mich erst wieder daran erinnern….und dabei helfen deine minatures….Danke Liebes….

  3. fini sagt:

    Du hast damit mal wieder einmal mehr etwas von einer „Lebenseinstellung“ voll auf den Punkt gebracht. Das Gedicht ist richtig stark und aussagekräftig.
    Gefällt mir gut und ist eine gute Wegbegleitung.
    Hab ganz vielen Dank dafür.
    LG
    Fini

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