Archiv für die Kategorie ‘Philosophische Gedichte’

liebe ist keine frage der ästhetik liebe ist eine antwort der ethik © evelyne w.  

  auf dem kreuzweg es trägt die zeit das kreuz beugt sich unter seiner last stürzt in den schlamm aus sand und blut der wunden die jene der erde schlugen die sie geißeln mit der unverfrorenheit obszöner schreie nach der macht ein opferfest bricht an mit tanz auf kahlen hügeln johlender menge im gelichterkleid wird [...]

Mir alles geben Und dann Mich Dir geben Nicht Dir alles geben Und dann Leer Neben dir stehen  

Lerne Zu wissen Was du willst Statt Dich vor dem Zu schützen Was du nicht willst  

Er sagte: Steh auf, nimm dein Bett und geh! Ich sagte: Ich kann nicht. Herr, bitte hilf mir! Er sagte: Steh auf, nimm dein Bett und geh! Ich sagte: Ich kann nicht. Herr, warum hilfst du mir nicht? Er sagte: Steh auf, nimm dein Bett und geh! Ich sagte: Herr, warum willst du mir nicht [...]

mit der kraft der worte übertünche ich die schwäche meiner gedanken wände aus fantasie bauen mein haus in schwebende leere auf dem kargen hof tummeln sich die freunde der kindheit in einem blumenmeer das dort niemals geblüht  

  trüge die welt das kleid das jeder einzelne ihm gibt wär es ein lumpenwerk in das sich keiner hüllen mag die welt ist jedem eigen der den himmel schaut die wirklichkeit ist nicht ihr einz’ger schoß das selbst zu finden nicht das ich wäre der webstuhl für das prächtige tuch das uns alle kleidet [...]

Die Leichtigkeit des Seins Wünsch ich mir Zu erlernen Doch liegt im Erlernen Bereits das Entfernen Von der Leichtigkeit Mein Selbst-Sein Zu erlernen Dabei von Anderen Mich nicht entfernen Ist keine Leichtigkeit Was bleibt Ist meine Sehnsucht Nach Uns Oder Der Leichtigkeit des Seins © by evelyne w.